Erfahrungsberichte anderer Menschen über ihre Transplantation, das Leben davor und die Zeit danach können helfen, den herausfordernden Weg zum „neuen Leben“ leichter zu bewältigen. Lernen Sie hier beispielsweise den Extrembergsteiger Stefan kennen, der in 6.800 Meter Höhe Schwierigkeiten hat, „bei Bewusstsein zu bleiben“. Sein Schock über die Diagnose Herzinsuffizienz ist nicht größer als der von Carsten, der mit einer Verengung der Harnröhre auf die Welt kam und nach mehreren Transplantationen sagt: „Ich bin wieder fit wie ein Turnschuh.“

Der Bergsteiger

„In meinem Leben hat das Bewusstsein Einzug gehalten, dass das Leben endlich ist. Diese Erkenntnis hat mich bereit gemacht, Unwichtiges einfach weglassen zu können und nicht mit Nebenschauplätzen wichtige Zeit zu verschwenden“ so Stefan N. über sein Leben nach der Herztransplantation.

Der Fußballfan

Der erste Gedanke von Carsten W. nach der Nierentransplantation galt „Sportschau“ und Fußball. Mittlerweile freut er sich, wieder regelmäßig zu den Spielen seines Vereins Borussia Dortmund fahren zu können. Und natürlich über seine nach der Transplantation geborene Tochter Lara.

Die Tennisspielerin

Theresa T. hat nach der Transplantation ihrer Nieren an den Deutschen Meisterschaften im Tennis für Organtransplantierte teilgenommen: „Ich spiele Tennis und laufe 100 Meter. Es macht mir sehr viel Spaß, die Leute dort zu treffen. Sie sind oft schon viele Jahre transplantiert und sehr positiv eingestellt.“

Die Köchin

Die passionierte Hobbyköchin Petra W. lernt nach ihrer Herz-Lungen-Transplantation bei der gemeinsamen Tätigkeit für den Bundesverband der Organtransplantierten den Mann ihres Lebens kennen. „Aus dieser Arbeit ist eine tiefe Liebe geworden, die wir im August 2004 mit unserer Hochzeit gekrönt haben.“

Der Vater

Bernd H. hat als Student nach einer Hepatitis C eine Lebertransplantation erhalten. „In den zurückliegenden 13 Jahren durfte ich erleben, wie mein Sohn erwachsen wurde, Abitur gemacht und sein Studium beendet hat. Ich durfte erleben, wie er geheiratet hat und das erste Enkelkind geboren wurde.“

Der Heimwerker

Andreas M. setzt sich nach seiner Nieren- und Pankreastransplantation für die Organspende ein – und wurde Heimwerker: „Ich habe meine Ader für Heimwerken und Bastelarbeiten entdeckt. Und meine Frau hat immer wieder Ideen, was sie an Deko benötigt. Somit sind meine Auftragsbücher gefüllt.“